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Digitale Agenda kw39 / 2017

 

Nach der Wahl

Die gute Nachricht zuerst. Im „ersten Wahlkampf einer neuen Zeit“ (Spiegel) gab es auf der digitalen Seite kaum böse Überraschungen – weil man die Gefahren kannte und darauf vorbereitet war: Man wusste,

Was von eine Jamaika-Koalition zu erwarten ist, analysieren die Zeit und Netzpolitik.org. – und sind vorsichtig optimistisch.

Es braucht massive Investitionen in die digitale Infrastruktur, wenn nicht gar einen digitalen Marshall-Plan (Spiegel). Politik und Telekom haben bei der Breitbandversorgung viel nachzuholen (WiWo, Seite 3).

 

Digitale Welt

Wie sicher ist Apples Gesichtserkennung? Ähnlich wie bei der Einführung des Fingerabdrucksensors sind Bedenken über Sicherheit und Datenschutz laut geworden. Apple hat reagiert (Zeit).

Wie wirkt sich der Wegfall der Roaming-Gebühren aus? Die Gewinne der Mobilfunkanbieter sind nach wie vor hoch, von der Maßnahme profitieren aber sowohl Reisende als auch lokale Betriebe (Süddeutsche).

Die neuen Daten-Flatrates von Telekom und Vodafone (Spiegel) sind gute Beispiele dafür, was Verbrauchern blüht, wenn die Netzneutralität scheibchenweise aufgeweicht wird (Netzpolitik.org).

Amazon Echo will jetzt überall mithören. Amazon hat sechs neue Versionen seiner intelligenter Lautsprecher vorgestellt, die in jedes Zimmer passen und auch telefonieren können. Die digitale Assistentin Alexa wird damit allgegenwärtig (Zeit)

Das Smart Home ist das Gegenteil von sicher, warnt die Verbraucherzentrale in einem Positionspapier und sieht dringenden Handlungsbedarf.

Die Stiftung Warentest hat Passwort-Manager getestet und neun von ihnen als „empfehlenswert“ beurteilt (Süddeutsche).

 

Zu guter Letzt …

Was weiß Tinder über die sexuellen Vorlieben seiner Singles? Jede Menge, fand eine Journalistin heraus, die selbst jahrelang Kundin war. Sie bat um Auskunft und bekam 800 Druckseiten über ihr Liebes- und Sexleben zugeschickt (Süddeutsche).