Schlagwort-Archive: IT-Gehälter

Digitale Agenda kw02

 

The next big thing: Virtual Reality

Virtual Reality ist die noch unbesiedelte Welt, doch diese Technologie könnte unser Leben verändern, schreibt die Süddeutsche. Fest steht zumindest, dass zur Zeit in Virtual Reality und Augmented Reality sehr viel Geld investiert wird. Der Kampf um die beste VR-Plattform hat begonnen, 2016 verspricht spannend zu werden:

– Facebook hatte vor zwei Jahren das Startup Oculus für satte 2 Milliarden Dollar gekauft, im März soll nach drei Jahren Entwicklung die VR-Brille ‚Rift‘ auf den Markt kommen (Zeit.de)

– Google hat diese Woche eine Unternehmenssparte für VR aufgestellt und den bisherigen Chef von Gmail und Google Apps an deren Spitze gesetzt (silicon.de). Außerdem ist Google Großinvestor beim Startup Magic Leap, in dessen bahnbrechende Technologie bisher fast 1,5 Milliarden Dollar investiert wurden (ITespresso.de).

– Microsofts AR-Brille HoloLens hatte bei deren Vorstellung letztes Jahr für Staunen und Begeisterung gesorgt. Sie soll dieses Jahr in Serie gehen, momentan kann man sie zumindest ausprobieren (Go2android.de).

– Sony will voraussichtlich im Frühjahr seine Playstation VR auf den Markt bringen (Golem.de).

– HTC will ebenfalls im Frühjahr zusammen mit seinem Partner Valve seine VR-Brille Vive auf den Markt bringen (Spiegel.de).

– Samsung setzt mit seiner Gear VR auf die eigenen Smartphones (Galaxy S6), kann technisch aber nicht mit Oculus oder Microsoft mithalten (Netzpiloten.de).

– Apple hält sich wie gewohnt bedeckt, investiert in die eigene Entwicklung und kauft Firmen ein, darunter den Münchner AR-Spezialisten Metaio und vor zwei Monaten das Schweizer Startup Faceshift (Handelsblatt).

Auch Hollywood macht sich bereit für VR. Filme werden zum Teil jetzt schon zusätzlich mit VR-Kameras gedreht, im Februar soll dort die erste VR-Messe für Kreative stattfinden (heise.de).

 

TECHNIK & IT-MANAGEMENT

Ein Gehaltsvergleich für IT-Fachkräfte von Computerwoche und Compensation Partners sieht für dieses Jahr eine Steigerung der Gehälter um durchschnittlich 6,2 Prozent. Security-Spezialisten sollen dabei am meisten davon profitieren.

Was die EU-Richtlinie über Datenschutz in der Praxis bedeutet, insbesondere im Hinblick auf Software und Services, erläutert Ariane Rüdiger auf CloudComputing-Insider.de.

Private Nachrichten der Mitarbeiter können laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte überwacht werden (silicon.de). Das sei oft notwendig, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter ihren arbeitsvertraglichen Pflichten nachkommen.

Was IT-Manager beim Internet of Things beachten sollten, hat Forrester Research auf CIO.de in vier praktische Handlungsempfehlungen zusammengefasst. Security und Datenintegration stellen dabei die größten Herausforderungen dar.

Schmutz und Staub im Rechenzentrum können manchmal schlimme Folgen haben, bis hin zum Ausfall der Herstellergarantie, erklärt Ludger Schmitz auf DataCenter-Insider.de. Reinigungsintervalle sollten besser streng eingehalten werden.

Beim IT Service Management sind „kleine“ Lösungen oft besser, findet Markus Bause in der Computerwoche. Häufig lieferten kleinere deutsche Anbieter einen ähnlichen Funktionsumfang wie die Großen, durch ihre lokale Präsenz seien sie zudem näher am Kunden.

  

Zu guter Letzt …

Das Datenaustauschverbesserungsgesetz soll verhindern, dass sich Flüchtlinge mehrmals unter verschiedenen Namen registrieren können. Dahinter verbirgt sich auch ein handfestes IT-Versäumnis seitens der Behörden. Die Datenerfassungsprogramme der verschiedenen Registrierungsstellen können untereinander keine Daten austauschen (Bayer. Rundfunk, Artikel und Podcast).

Digitale Agenda kw37

 

Kampf der Datenkrake

Wenn das EU-Parlament wirklich was zu sagen hätte, dann wäre durch diese Resolution der Datenschutz von EU-Bürgern und der Schutz von Whistleblowern gewährleistet und der NSA würde ein Riegel vorgeschoben (Netzpolitik.org). Aber es war leider nur eine Resolution, kein Gesetz.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. EU und USA sind sich nach vier Jahren Verhandlungen einig, dass EU-Bürger, deren Daten zu Ermittlungszwecken an die USA weitergegeben und veröffentlicht wurden, in den USA klagen dürfen (Zeit.de, die Kommentare sagen alles).

Die IT-Industrie wehrt sich unterdessen weiter gegen die Schnüffelei von NSA & Co. Unterstützt von 28 anderen IT-Konzernen weigert sich Microsoft, die Daten eines Kunden herauszugeben, die in seinem Rechenzentrum in Irland lagern. Der Prozess gegen Microsoft ging diese Woche in eine neue Runde (heise.de).

Und das FBI ist sauer auf Apple, weil das Unternehmen sich weigert, einen Generalschlüssel für sein iMessage auszuhändigen. Diesen gebe es gar nicht, beteuert Apple-Chef Tim Cook. Ausgehändigt wurden bis dato nur auf iCloud gespeicherte Daten (Spiegel).

 

IT-MANAGEMENT

Was IT-Führungskräfte dieses Jahr verdienen, verrät eine neue Studie von Personalmarkt und der Computerwoche. Trend: Die Gehälter stagnieren, sind inzwischen aber weniger von Erfolgsprämien abhängig.

Die To 10 Konfigurationsfehler bei Netzwerken schildert ein Artikel auf CIO.de. Ob unnötig komplex, BYOD ohne Management oder triviale Fehler bei den Firewall-Einstellungen, vieles davon ist einfach zu vermeiden.

 

TECHNIK

Präsentationsdisplay, Lesegerät, E-Mail-Terminal – für viel mehr war das iPad für den normalen Business-User ehrlicherweise nicht zu gebrauchen. Das eben vorgestellte iPad Pro in Kombination mit dem neuen iOS 9 hat das Zeug, als richtiges Arbeitsgerät durchzugehen (heise.de).

Das vielversprechende JavaScript-Framework Node.js scheint endlich erwachsen zu werden. Fürs neue Release 4.0 wurden die internen Querelen beigelegt, der Server wurde mit der neuesten Engine ausgestattet und es gibt einen festen Update-Plan (Golem.de).

HTTP hat ausgedient, es wird Zeit für ein echtes „Peer-to-Peer Hypermedia-Protokoll“, behaupten vollmundig die Urheber des Open-Source-Projekts IPFS und legen in einem Blogbeitrag dar, wie sie sich das Internet der Zukunft vorstellen. Auf Englisch, aber lesenswert.

 

Zu guter Letzt …

Was Donald Trump kann, das kann John McAfee auch – nämlich Präsidentschaftskandidat werden. „Meine Berater drängen mich, anzutreten“, ließ der Gründer des gleichnamigen Antivirus-Herstellers wissen, der sich selbst als „exzentrischen Tech-Millionär“ bezeichnet (Spiegel).