- KI-Agenten, KI-Börsengänge, KI-Training, Polizeigesetze, Tracking
Diese Woche
OpenAI und Anthropic bremsen bei der Entwicklung neuer Modelle
OpenAI kann neue Sicherheitsvorfälle nicht ausschließen, Anthropic führt ähnliche Gründe an und will ein neues Modell vorerst nur intern einsetzen. Einige Kenner der Szene vermuten rein finanzielle Gründe dahinter. Fakt ist, dass beide gerade viel Geld ausgeben und es recht eilig mit ihrem Börsengang zu haben scheinen, zuletzt Anthropic zu einer Valuierung von ca. 2 Billionen Dollar.
Frankreichs Social-Media-Verbot wurde gestoppt
Letzten Freitag wurde das entsprechende Gesetz vom Verfassungsrat abgelehnt. Es soll nun überarbeitet und möglicherweise im Frühjahr nächsten Jahres in Kraft treten. Eine Analyse der Entscheidung und der Optionen, die nun der Regierung verbleiben, könnte auch die Debatte in Deutschland beeinflussen.
Polizeigesetz von Schleswig-Holstein: „Wie aus 1984“
Zu diesem Urteil kommt die Analyse einer Bürgerrechtsgruppe. Dennoch wurde das Gesetz in erster Lesung vom Landtag beschlossen und ist nachträglich noch einmal verschärft worden. Betrachtet man solche Gesetze und die Geheimdienstreform in Kombination, ergibt das einen Überwachungsstaat wie den, in welchen Argentinien sich gerade entwickelt.
Findet gerade eine Büchervernichtung der KI zuliebe statt?
Schon länger steht der Vorwurf im Raum, dass OpenAI und Anthropic ihre KI auch mit seltenen Büchern trainieren, die sie hinterher vernichten. Nun scheint es dem US-Magazin 404 Media gelungen zu sein, erste Beweise dafür zu erbringen.
Berliner Verwaltung wird Opfer eines Hackerangriffs
Bei einem Cyberangriff auf mehrere Landesbehörden scheinen keine sensiblen Daten abgeflossen zu sein, doch die Behörden haben die Folgen noch nicht überstanden. Nun scheinen Tausende Wohngeldzahlungen in Gefahr zu sein.
Tech
Anthropic befürchtet Revierkämpfe zwischen KI-Assistenten
Das KI-Unternehmen hat untersucht, was passiert, wenn Schwärme von autonomen KI-Agenten aufeinandertreffen. Es stellte sich heraus, dass die Agenten sich gegenseitig behindern, zunehmend aggressiver werden und sich gegenseitig mit Schadsoftware sabotieren.
Breite Ablehnung für Smart Glasses und KI-Entkleidungs-Apps
Nach einer Umfrage des Bitkom lehnen 84 Prozent der Befragten KI-Anwendungen ab, die aus normalen Fotos mit wenigen Klicks sexualisierte Bilder erzeugen können. Einer anderen Umfrage zufolge würden 62 Prozent der Befragten Menschen mit Smart Glasses nicht ins eigene Zuhause lassen, 43 Prozent hätten aber nichts dagegen, selbst welche zu tragen.
Ein ehrlicher Blick auf KI-Agenten – von einem gestandenen Techniker
KI-Agenten gelten derzeit als Antwort auf nahezu jede betriebliche Herausforderung. Viele sehen die Systeme als Nachfolger bestehender Automatisierungstechnologien. Das suggeriert einen Wettbewerb, der in Wirklichkeit gar nicht existiert.
Digitale Arbeit
Design und Produktentwicklung: Die Grenzen werden durchlässiger
KI beschleunigt die Arbeit von Design- und Entwickler-Teams und liefert ihnen mehr Optionen, ihre Produkte zu gestalten. Doch sie macht auch eine Neudefinition ihrer Zusammenarbeit nötig.
Wie würden Sie über einen digitalen Zwilling von sich selbst denken?
Die Industrie kann mit dem Konzept des digitalen Zwillings von Arbeitenden sehr viel anfangen, einzelne Anbieter versuchen, entsprechende Produkte zu vermarkten, und Fraunhofer forscht nun am Konzept des Mindset Twins.
Zu guter Letzt …
Apple wird jetzt Tracking-freundlicher
Apple hatte vor fünf Jahren das Tracking über mehrere Apps hinweg für externe Anbieter erschwert. Nun wird der Konzern vom Bundeskartellamt dazu gezwungen, diese Regelung zu lockern, um Drittanbieter nicht zu benachteiligen. Die Konsequenz: Das Wort „Tracking“ wird in der entsprechenden Einstellungsseite nicht mehr erwähnt und App-Betreibern dürfen Nutzer nach einem Jahr wieder nach einer Erlaubnis zu fragen, deren Aktivität bei anderen Anwendungen und Websites zu tracken. Sollten Sie bisher geglaubt haben, dass das Kartellamt im Interesse der Verbraucher handelt, so stimmt das nicht ganz. Vielleicht indirekt, aber seine eigentliche Aufgabe besteht darin, für einen fairen Wettbewerb im Markt zu sorgen. Und in dieser Eigenschaft sind die Wettbewerbshüter offenbar durchaus bereit, auch manipulative Benutzeroberflächen zu tolerieren.
- KI-Rechenzentren, KI-Wasserzeichen, Klagewelle gegen Meta, Microsoft 365
- Digitale Verwaltung, Glasfaserausbau, KI-Hacks, KI-Investments