Diese Woche
Jugendliche sollen vor Social Media besser geschützt werden
- Laut einer neuen Studie der DAK weist jeder vierte Jugendliche ein riskantes Social-Media-Verhalten auf – ist also suchtgefährdet.
- Mehr als 60 Prozent der minderjährigen TikTok-Nutzer stoßen laut der Medienanstalt NRW regelmäßig auf problematische Inhalte.
- Zur Debatte stehen nun Lösungsansätze wie Ausweiskontrollen oder Gesichts-Scans. Das EU-Parlament hat unterdessen das Gesetz zur Einführung eines European Digital Identity Wallet verabschiedet.
- Das Parlament in Florida will Jugendliche unter 16 von Apps wie Instagram oder TikTok ausschließen.
Medienbranche geht auf Konfrontation zu Big Tech
- Mehrere europäische Medienunternehmen, darunter Burda und Springer, haben Google auf eine Entschädigung von 2,3 Milliarden Euro verklagt. Google soll bei der Zuteilung von Online-Werbeplätzen seine eigenen Dienste bevorzugt haben.
- Mit The Intercept, AlterNet und Raw Story haben drei weitere US-Medien ChatGPT-Betreiber OpenAI wegen Copyright-Verletzung verklagt. Die Argumentation von OpenAI im Verfahren gegen die New York Times klingt derweil ziemlich hanebüchen.
Amazon-Lobbyisten dürfen nicht mehr ins EU-Parlament
Nachdem Amazon sich weigerte, einen eigenen Vertreter zum Untersuchungsausschuss über die Arbeitsbedingungen in seinen Warenlagern zu schicken, hat das Parlament entschieden, den Lobbyisten die Hausausweise zu entziehen.
→ Amazon ist bereits der zweite solche Fall nach Monsanto. Doch der Glyphosat-Produzent scheint noch gute Beziehungen zur EU-Kommission zu haben.
USA stufen vernetzte Autos als Sicherheitsrisiko ein
Die Datensammelei und das permanente Filmen der Umgebung berge Risiken für die nationale Sicherheit, zumindest wenn es sich um Fahrzeuge chinesischer Hersteller handelt, so das Weiße Haus. China sieht die Sache ähnlich und hat bereits Fahrverbote für Teslas erlassen.
Tech
Überwachungstechnologie geht auf die Überholspur
Das US-Unternehmen Albedo Space will schon nächstes Jahr Satelliten ins All bringen, die 10 cm große Objekte erkennen können. Und die auf personalisierte Werbung spezialisierte Datenfirma LiveRamp unterhält in mehreren Ländern bevölkerungsweite Identitätsdatenbanken.
Was gegen KI-generierte Fakes helfen könnte
Eine Untersuchung des Firefox-Produzenten Mozilla beschäftigt sich mit der Frage, wie authentische Inhalte am besten von KI-Fakes zu unterscheiden sind. Die Optionen reichen von der sichtbaren Kennzeichnung über unsichtbare Wasserzeichen bis hin zu kryptografischen Markierungen.
Google will Gemini Firmenkunden zur Verfügung stellen
Googles generative KI sorgte noch letzte Woche für Negativschlagzeilen und eine Delle beim Aktienkurs der Muttergesellschaft. Doch Gemini soll künftig Unternehmen helfen, KI-Funktionen in ihren Anwendungen zu integrieren.
Digitale Arbeit
Wer nur zuhause arbeiten will, hat bei Dell keine Karrierechancen
Hybride Arbeit bedeutet für das Unternehmen, mindesten drei Tage pro Woche im Büro zu verbringen. Das Homeoffice-Only-Modell wird zwar toleriert, zieht aber nach sich, dass die Mitarbeiter von Beförderungen ausgeschlossen werden.
Der Umgang mit KI wird zur künftigen Schlüsselqualifikation
Deutsche Arbeitnehmer schneiden im internationalen Vergleich mit ihren digitalen Fähigkeiten nur mittelmäßig ab und deutsche Unternehmen halten sich mit der Anwendung von KI noch zurück. Doch es führt kein Weg an der KI vorbei, vor allem für Arbeitnehmer.
Zu guter Letzt ...
Neuseelands Tankstellen kennen keine Schaltjahre
Das gestrige Datum (29. Februar) sorgte bei Betreibern von Self-Service-Tanksäulen für Ärger und Umsatzeinbußen. Die Software ihres Zahlungsdienstleisters kannte offensichtlich keine Schaltjahre und verweigerte Kunden die Kartenzahlung.